Hardcore – Ein Vater sieht rot
Ähnlich wie die französischen Filmemacher der Nouvelle Vague, die sich vornehmlich als Filmkritiker in dem einflussreichen Magazin „Cahiers du cinéma“ betätigten (u.a. ihre prominentesten Vertreter François Truffaut, Claude Chabrol, Éric Rohmer, Jacques Rivette und Jean-Luc Godard ), war auch Paul Schrader nach seinem Studium der Filmwissenschaften an der University of California Filmkritiker, der 1972 u.a. den Essay „Notes on Film Noir“ schrieb und damit seinen Teil dazu beitrug, den Filmstil ins Bewusstsein der US-amerikanischen Öffentlichkeit zurückzubringen. Ende der 1970er etablierte sich Schrader dann zusehends als Drehbuchautor und Regisseur, inszenierte ein Jahr nach „Blue Collar – Kampf am Fließband“ (1978) mit „Hardcore – Ein Vater sieht rot“ einen harten Thriller im Rotlicht-Milieu. Inhalt: Der strenggläubige Calvinist Jake VanDorn ( George C. Scott ) lebt als Inhaber einer mittelständischen Möbelfabrik in Grand Rapids, Michigan, und lebt allein mit seiner Teenager-...
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