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I’m Not There

Wie erweckt man einen legendären Künstler auf der Leinwand zum Leben, wenn er so unbeschreiblich enigmatisch wie öffentlichkeitsscheu wie Bob Dylan? Todd Haynes („Velvet Goldmine“, „Dem Himmel so fern“) findet in seiner von Dylan höchstselbst autorisierten Biografie „I’m Not There“ (2007) eine ebenso verblüffende wie schlüssige Lösung und lässt den schwer fassbaren Künstler von gleich sechs Darsteller:innen verkörpern.   Inhalt: Im Jahr 1959 zieht der elfjährige schwarze Junge Woody Guthrie ( Marcus Carl Franklin ) mit seiner Gitarre ziellos durch das Land, springt auf Güterzüge auf, wird mal hier, mal dort in eine Gastfamilie aufgenommen und findet in ihnen ein dankbares Publikum. Zwar hat der Junge durch seine Reisen bereits einiges an Lebenserfahrung gewonnen, doch als ihm eine seiner Gastmütter nahelegt, seine Lieder nicht nur der Vergangenheit zu widmen, sondern dem Hier und Jetzt, wird er nachdenklicher. Als zweiter Dylan sitzt der 19-jährige Arthur Rimbaud ( Ben W...

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