Requiem For A Dream
Bereits mit seinem in grobkörnigem Schwarzweiß gedrehten Regiedebüt „Pi – System im Chaos“ (1998) bewies Darren Aronofsky ein gutes Gespür dafür, die außergewöhnlichen Seelenzustände seines Protagonisten – in diesem Fall eines Mathegenies auf der Suche nach der Weltformel – in adäquate Bild- und Klangwelten zu tauchen, die Zuschauer quasi die Sinneseindrücke der Figur aus ihrer ganz speziellen Sicht miterleben zu lassen. Nach diesem geglückten, auf dem Sundance Film Festival prämierten Einstand wagte sich Aronofsky an die Verfilmung von Hubert Selbys Drogenroman „Requiem For A Dream“ (2000) und nahm sein Publikum mit in die Hölle gleich vierer Drogenkonsumenten. Inhalt: Nach dem Tod ihres geliebten Mannes lebt Sara Goldfarb ( Ellen Burstyn ) allein vereinsamt in Brighton Beach, einer Gemeinde auf Coney Island im New Yorker Stadtteil Brooklyn. Sie verbringt ihre Tage damit, sich eine Selbsterfüllungs-Show namens Tappy Tibbons Show im Fernsehen anzusehen. Ihr drogensüchtiger So...




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