Indochine
Schon Klassiker wie „Casablanca“, „Doktor Schiwago“ oder „Vom Winde verweht“ haben große Liebesgeschichten vor historischem Hintergrund, oft auch vor exotischer Kulisse erzählt. In diese Tradition fügt sich auch Régis Wargniers opulentes, zweieinhalbstündiges Kolonialdrama „Indochine“ ein, das vorzüglich fotografiert und gespielt ist, inhaltlich aber recht zäh inszeniert ist. Inhalt: Im Vietnam der 1930er Jahren führt die Französin Eliane Devries ( Catherine Deneuve ) ein abgeschirmtes und mondänes Leben in der französischen Kolonie Indochina. Dort leitet sie mit strenger Hand die riesige Kautschukplantage ihres Vaters. Sie adoptiert die kleine Camille, eine ehemalige Prinzessin, nach dem Tod ihrer Eltern und vergrößert so ihren Besitz an Kautschuk-Plantagen beträchtlich. Ihre innige Beziehung wird aber auf eine harte Probe gestellt, als die mittlerweile 16-jährige Camille ( Linh Dan Pham ) sich in den jungen Marineoffizier Jean-Baptiste ( Vincent Perez ) verliebt, der im Zuge der...

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