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The Man Who Wasn’t There

Ein Film der Brüder Joel und Ethan Coen lädt stets dazu ein, ein wenig in der Filmgeschichte herumzuspazieren und genüsslich die Verweise auf zitierte Genres zu identifizieren. Im Fall von „The Man Who Wasn’t There“ (2001) fällt auch dies besonders leicht. Allein die brillanten Schwarzweiß-Bilder des Oscar-prämierten Kameramanns Roger Deakins („No Country For Old Men“, „Sicario“, „Skyfall“) und die lakonische Performance von Billy Bob Thornton in der Titelrolle verorten das Coen -Meisterwerk in die Welt des klassischen Film noir. Inhalt: Ende der 1940er Jahre arbeitet der wortkarge Ed Crane ( Billy Bob Thornton ) als Friseur im Salon seines Schwagers in der kalifornischen Kleinstadt Santa Rosa. Kurz vor Ladenschluss übernimmt Ed den auswärtigen Kunden Creighton Tolliver ( Jon Polito ), der vergeblich versucht hat, den Kaufhausbesitzer Big Dave ( James Gandolfini ) als Partner für die neue Geschäftsidee der chemischen Trockenreinigung zu gewinnen. Big Dave ist nicht nur der Ar...

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