System ohne Schatten
Inhalt:
Eigentlich entwickelt der vierzigjährige Informationstechniker Victor Faber (Bruno Ganz) Computerprogramme für Konzerne und Banken, doch seine wahre Leidenschaft gehört dem Schachspiel. So sitzt Faber, der sehr zurückgezogen in seiner West-Berliner Wohnung lebt und nur gelegentlich mit seiner langjährigen Freundin Renate (Sylvia Kekulé) ins Theater oder zu Ausstellungen geht, noch mitten in der Nacht vor seinem grün leuchtenden Bildschirm und sinniert darüber, wie er dem Computer beibringen kann, dass gelegentlich eine Figur geopfert werden muss, um zu gewinnen. Bei einer Vernissage, zu der er Renate begleitet, lernt er die Schauspielerin Juliet (Dominique Laffin) und ihren undurchsichtigen Freund Melo (Hanns Zischler) kennen. Die Partie Schach, die Faber und Melo gegeneinander austragen, kann Faber für sich entscheiden. Als er wenige Tage später von Juliet eine Einladung zum Abendessen erhält, interessiert sich Melo für die Möglichkeiten moderner Computertechnologie und kommt auf die Idee, mit Hilfe einer Manipulation im Bankensystem die täglichen Differenzen aus den Abrundungen auf ein Schweizer Konto transferieren zu lassen. Nach anfänglichem Zögern lässt Faber sich auf diesen Coup ein und eröffnet ein Konto in Zürich. Voraussetzung für diese Manipulation ist ein Einbruch bei der Bank, der von Melo organisiert wird. Doch die beiden von Melo engagierten Einbrecher erschießen einen Wachmann und zwingen Faber, Melo und Juliet zur Flucht in eine abgelegene Berghütte…
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